Eine Osmoseanlage für ein Aquarium ist gar nicht so abwegig, denn je frischer und natürlicher das Wasser ist, desto gesünder bleiben die Korallen und vor allem die Fische. Das bedeutet, dass mit einer Osmoseanlage nicht nur die Aufbereitung vom Trinkwasser durchführbar ist, sie lässt sich auch als festen Bestandteil in der Aquaristik nutzen. Worauf es dabei ankommt und welche Anforderungen notwendig sind, möchten wir Ihnen kurz erläutern.

Osmoseanlage für das Meerwasseraquarium

Aufbereitetes Leitungswasser für das Aquarium

Im Grunde genommen wird die Osmoseanlage so platziert, dass sie unmittelbar mit Leitungswasser versorgt wird. Die integrierten Filter bereiten das Wasser direkt auf und filtern Schadstoffe sowie andere Nebenprodukte heraus. Das hat den Vorteil, dass Wasser mit einem hohen Reinheitsgrad entsteht und die Wasserhärte deutlich reduziert wird. Sie liegt gerade mal bei 0° GH, was bedeutet, dass durch die Filterung ein besonders weiches Wasser entsteht.

Gerade in einem Aquarium erweist sich das als sehr vorteilhaft, denn Fische, die besonders empfindlich sind, profitieren von dieser hohen Reinheit und dem enormen Weichheitsgrad. Die Osmoseanlage für das Aquarium eignet sich sowohl für den Süßwasser- als auch für den Salzwasserbereich, denn mit ihrer Hilfe lässt sich der Wasserwert optimal einstellen. Ohne diese Anlage ist das Bestimmen vom Wasserwert oftmals sehr schwierig und führt häufig dazu, dass insbesondere Jungfische keinen optimierten Lebensraum zum Überleben haben.

Unterschiedliche Osmoseanlagen für das Aquarium

Die Osmoseanlagen übernehmen zwar alle die gleiche Funktion, doch lässt sich ein Modell, welches im Haushalt zum Einsatz kommt, nicht unbedingt auch in der Aquaristik einsetzen. Bei der Modellwahl ist es wichtig, dass in erster Linie die Aquarium Größe sowie das Mischverhältnis beim Wasserwechsel beachtet wird. Aber auch die Zeit für den Wasserwechsel spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle, denn oftmals reicht bereits eine kleine Osmoseanlage für das Aquarium vollkommen aus, sofern der Wasserwechsel nicht unnötig lange dauert.

Es gibt mittlerweile verschiedene Osmoseanlagen für Aquarien, sodass sich diese optimal den Gegebenheiten und vor allem der Größe anpassen lässt. Die jeweiligen Anlagen sind in der Lage, ungefähr 190 bis 1.000 Liter Wasser umzuwälzen, wobei natürlich auch der Wasserdruck optimal darauf abgestimmt sein sollte. Der wesentliche Vorteil dieser Anlage besteht darin, die Aquarium pflege deutlich zu verringern, was nicht zuletzt daran liegt, dass weder unschöne Ablagerungen noch unansehnliche Verunreinigung zu sehen sind. Durch das Osmosewasser werden den Nährstoffen, die dafür verantwortlich sind, die Grundlage entzogen und die Pflege ist mit deutlich weniger Aufwand verbunden.

Ein Bild, das sitzend, farbig, Spielzeug, suchend enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Osmoseanlagen bei Korallen

Ein Meerwasseraquarium läuft nur dann stabil, wenn nicht nur eine vernünftige Pflege gegeben ist, sondern auch das verwendete Wasser sämtlichen Anforderungen entspricht. Zu hohe Phosphat- oder Nitratwerte ebenso wie die Karbonhärte können dazu führen, dass sich Algen bilden und Korallen absterben. Um genau das zu verhindern, sollte eine Osmoseanlage für das Aquarium verwendet werden. Durch die Umkehrosmose werden Schadstoffe und Unreinheiten aus dem Wasser gefiltert, sodass ein absolut reines und sauberes Wasser entsteht. Somit erhalten Korallen und Fische eine natürliche Lebensgrundlage, um gesund zu bleiben und zu wachsen und gedeihen.

Für den Vorgang der Umkehrosmose sind verschiedene Filter zuständig, die entscheidend für die Wasseraufbereitung sind. Dazu gehören neben einem Sedimentenfilter und einem Aktivkohlefilter auch ein Silikatfilter, der insbesondere in Regionen wichtig wird, wo ein hoher Silikatanteil im Wasser vorhanden ist. Um die Leistungsfähigkeit der Osmoseanlage für das Aquarium zu erhalten, sollten diese Filter ungefähr zweimal im Jahr gereinigt werden. Allerdings ist das abhängig von der Häufigkeit des Wasserwechsels und der Tagesleistung. Wird diese geringer, ist ein Wechsel schon früher notwendig, damit das Wasser seine gleichbleibende reine Qualität behält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.